M1: Ein gutes Pferd springt nur ...

Ganz wie erwartet lief die Auftritt der ersten Männersieben am Samtagabend in Niederraunau. Die Männer gewannen ihr Bezirksoberligaspiel beim Schlusslicht ohne zu glänzen souverän mit 38:27.

Wenn es ein klassisches Drehbuch für ein Spiel mit vorher klar verteilten Rollen geben würde, dann hätten sich beide Mannschaften beim Gastspiel der Schwabmünchner BOL-Männer in Niederraunau ziemlich genau daran gehalten. Die noch punktlose Raunauer Landesligareserve zeigte sich redlich bemüht und hatte im 17-fachen Torschützen Marcel Gutmann auch den auffälligsten Spieler auf dem Parkett, war aber insgesamt spielerisch und körperlich klar unterlegen. Auf Seiten der Gelb-Blauen lief von Beginn alles unter der Grundidee des guten Pferds, das nur so hoch springt wie es muss. Darunter leidet bekanntlich vor allem zunächst die Abwehrarbeit und so entwickelte sich ein munteres Torewerfen, dass lediglich beim Stand von 18:14 für Schwabmünchen vom Pausenpfiff des souveränen Schiedsrichtergespanns Mensinger/Zofka unterbrochen wurde.

Nach dem Seitenwechsel ging es in der gleichen Gangart weiter, wobei sich vor allem Manuel Reinsch über viele freie Abschlüsse aus Gegenstoßsituationen freuen durfte und am Ende auch ein zweistelliges Ergebnis in der Torschützenliste verbuchte. Nachdem auch Leo Scholz die vorhandenen Freiheiten recht effektiv nutzte nahm die Tordifferenz jetzt auch deutlichere Formen an. Am Ende stand ein standesgemäßes 38:27 zugunsten der Gelb-Blauen auf der Anzeigentafel. Jetzt freuen sich die Schützlinge von Flo Pfänder und Malte Knoke auf das Heimspiel kommenden Samstag gegen den Titelaspiranten Haunstetten II, dem man in der Hans-Nebauer-Halle nur zu gerne ein Bein stellen will.

TSV Schwabmünchen: Winter, Hübenthal; Reinsch (10), Bürgle (4), Brugmoser, Wiedmer (4), Hänsel, Thoma (3), Scholz (8/1), Reichenberger (6), Boppel, Fetahu (3);