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M1: Deutliche Niederlage in Haunstetten

Den erwartet schweren Stand hatten Schwabmünchens Bezirksoberliga-Handball beim Saisonauftakt in der Haunstetter Albert-Loderer-Halle. Die Schützlinge von Trainer Florian Pfänder unterlagen in einer einseitigen Auseinandersetzung der Bayernligareserve des gastgebenden TSV am Ende hoch mit 15:31.

 

Schon vor dem Anpfiff hatten sich die Chancen der Gelb-Blauen durch das Fehlen des etatmäßigen Kreisläufers Tim Wiedmer und der zeitgleich in Kempten im Einsatz befindlichen A-Jugendspieler nicht gerade erhöht. Dennoch gelang es den Schwabmünchnern, die Partie in den ersten 20 Spielminuten durch eine beherzte Abwehrleistung in Verbund mit einem gut aufgelegten Frank Hübenthal zwischen den Pfosten einigermaßen offen zu halten. Das 6:3 für die Gastgeber zeigte allerdings schon deutlich die riesigen Probleme, die die Gelb-Blauen hatten, den aggressiv und hart arbeitenden Deckungsverband der Gastgeber zu überwinden.

Mit einem Time-Out stellte der Haunstetter Coach seinen Angriff ganz offensichtlich besser ein und in der Folge wurde der Leistungsunterschied beider Teams auch auf der Anzeigetafel sichtbar. Beim 9:5 für die Augsburger hatten die Gelb-Blauen das letzte Mal halbwegs Kontakt, beim 13:5 ging es in die Kabinen und die Partie war praktisch entschieden. Auch wenn Florian Pfänder seine Mannschaft in der Pause aufrichtete und taktisch noch einmal nachjustierte, die Begegnung lief weiter gefühlt nur noch in eine Richtung.

Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus, während sich auf Schwabmünchner Seite mit Felix Hänsel, Peter Bürgle und Manuel Reinsch wie schon vor dem Seitenwechsel nur drei Spieler noch halbwegs erfolgreich in Szene setzen konnten. Kämpferisch kann man den Gelb-Blauen sicher keinen Vorwurf machen und letztlich sind es nicht Gegner dieses Kalibers, gegen die in dieser Saison gepunktet werden muss. Dies gilt sicher eher für das erste Heimspiel am kommenden Samstagabend, wenn der TSV Aichach seine Visitenkarte in der Hans-Nebauer-Halle abgibt. Mit dem dann hoffentlich kompletten Kader und der eigenen, wenn auch coronabedingt deutlich reduzierten Fankolonie im Rücken ist für den TSV Schwabmünchen sicher mehr drin, wie an diesem Samstagnachmittag in Haunstetten.

TSV Schwabmünchen: Hübenthal, Mürbeth; Merbold, Reinsch (4), Bürgle (4), Oettl (1), D. Brugmoser, Hänsel (6/1), Schauer, Thoma, Eisenburger;