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F1/M1: Heimauftakt der Frauen - Männer in Friedberg

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Der Startschuss für die Handballsaison ist zwar bereits vor einigen Wochen gefallen, für die Schwabmünchner Handballanhänger beginnt sie allerdings erst an diesem Wochenende so richtig. Mit dem Heimspiel der Landesligafrauen gegen den Kissinger SC (Samstag, 20 Uhr) steht in der Hans-Nebauer-Sporthalle endlich das erste Topspiel vor eigenen Fans auf dem Programm. Die erste Männersieben muss auf ihre Heimpremier noch eine Woche warten. Zuvor gastieren die Gelb-Blauen zeitgleich zum Frauenspiel beim TSV Friedberg II.

 

Zwei Auswärtsspiele, zwei Punkte und durchaus vielversprechende Ansätze – die junge Schwabmünchner Landesliga-Frauenmannschaft geht mit viel Selbstvertrauen und Vorfreude in das Match gegen den Lokalrivalen aus Kissing. Der KSC konnte in drei Heimspielen zum Auftakt etwas überraschend erst einen Sieg verbuchen, den allerdings vor Wochenfrist gegen den erstaunlich stark gestarteten Post SV München. Die Formkurve der von Julia Rawein trainierten Paartalerinnen scheint mit einer Mischung aus jungen und auch schon sehr routinierten Spielerinnen jetzt also nach oben zu deuten, womit für das Derby wohl keine Favoritenrolle zu vergeben ist.

Überhaupt scheint die Süd-Gruppe der in dieser Saison dreigeteilten Landesliga absolut offen zu sein und so kommt auch aufgrund der verschärften Abstiegsregelung jeder Partie durchaus große Bedeutung zu. Nach dem Erfolg in Marktoberdorf marschierte leider eine Erkältungswelle durch das Team von Coach Lars Lammich, der so leider nicht die gewünschte Vorbereitung auf den Heimauftakt durchziehen konnte. „Ich hoffe mal, dass am Samstagabend alle Spielerinnen wieder fit sind und dann wollen wir vor eigenem Publikum einfach richtig Gas geben.“, will der Trainer diesen Umstand auch nicht überbewerten. „Wir freuen uns auf unsere Fans und die so sehr vermisste Heimspielatmosphäre und hoffen einfach auf ein kleines Handballfest.“, lässt auch Tochter Lea die große Vorfreude durchblicken.

Die Heimspiele der Handballer finden unter den „3G+“-Regeln statt, d.h. Besucher der Spiele müssen entweder nachweislich geimpft oder genesen sein oder einen aktuellen PCR-Test vorweisen. Dies wird beim Eintritt kontrolliert. Auf der Tribüne ist im Gegenzug keine Maske mehr erforderlich.

Friedberger Nachwuchs fordert
die erste Männersieben

Mit einer sehr jungen Mannschaft ist die Bayernliga-Reserve des TSV Friedberg in die BOL-Saison gegangen und musste hier zunächst einmal Lehrgeld bezahlen. Nach der herben Auftaktpleite in Bobingen lief es dann allerdings besser und obwohl nach drei Spielen noch kein Punkt heraussprang war zuletzt die knappe Niederlage beim Titelfavoriten Günzburg II ein echtes Ausrufezeichen. Die Schwabmünchner sind also gewarnt und können sich auf ebenso temporeiche wie kämpferische 60 Minuten einstellen.

Ohnehin ist aktuell noch ganz schwer einzuschätzen, wie sich die neu formierte Mannschaft von Trainer Flo Pfänder in der Liga einsortieren wird. Nach dem wichtigen Auftakterfolg in Meitingen sind noch einmal drei Wochen ins Land gegangen, wobei aufgrund verschiedenster Umstände ein kontinuierliches Teamtraining kaum möglich ist. So setzt der Coach in Friedberg vor allem auch auf die Erfahrung der routinierten Akteure, die beim Saisonauftakt noch gefehlt haben und jetzt der Mannschaft die notwendige Stabilität verleihen sollten. Verzichten müssen die Gelb-Blauen in Friedberg auf den verletzten Linus Schmid sowie den verhinderten Kreisläufer Jan Wiedmer. Ein weiterer Auswärtserfolg wäre sicher eine tolle Werbung für den Heimauftakt am nächsten Samstag gegen den TSV Göggingen.