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M1F1: Ähnliche Aufgaben zuhause und auswärts

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Vor zwei der Papierform nach lösbaren Aufgaben gegen das jeweilige Tabellenschlusslicht stehen die Handballteams des TSV Schwabmünchen an diesem Samstagabend. Dabei empfangen die Bezirksoberliga-Männer in der Hans-Nebauer-Sporthalle den Kissinger SC (Anpfiff 18 Uhr), während die Bayernligafrauen ihre Visitenkarte fast zeitgleich ab 17.45 Uhr bei der TG Landshut abgeben. Vorsicht ist allerdings absolut geboten, denn in den sehr ausgeglichenen Ligen ist in jeder Partie alles möglich.

Selten in den letzten Jahren war die Ausgangsposition vor dem eigentlich immer engen und umkämpften Duell zwischen Schwabmünchen und Kissing so deutlich wie in diesen Tagen. Während die Gelb-Blauen nach fünf Siegen noch eine blütenweiße Weste haben und gemeinsam mit der HSG Lauingen die Tabelle anführen wartet der KSC immer noch auf den ersten Punktgewinn. Mit neuem Trainergespann und auch zum Teil verändertem Kader mussten die Kissinger seit Saisonbeginn immer wieder mit Verletzungsproblemen kämpfen und werden auch in Schwabmünchen wohl nicht in Bestbesetzung auflaufen.

Probleme dieser Art kennt Schwabmünchens Trainer Florian Pfänder aktuell glücklicherweise nicht. Der zuletzt mit einer Oberschenkelblessur pausierende Linus Schmid kehrt wohl ins Team zurück und so wird die bisher so erfolgreiche Mannschaft auch am Samstag in die Hans-Nebauer-Sporthalle einlaufen. „Wir sind uns unserer Favoritenrolle natürlich bewusst, wissen aber auch, über welches Potenzial die Kissinger an einem guten Tag verfügen. Auf eigenem Parkett und mit unseren Fans im Rücken gehen wir die Aufgabe allerdings mit viel Selbstbewusstsein an.“, gibt sich Routinier Tobias Müller optimistisch.

Frauen wollen Tabellenführung behaupten

Nach Niederbayern führt der Weg der Bayernligafrauen, die als Aufsteiger aktuell mit 9:3 Zählern die Tabelle anführen und den Platz an der Sonne bei der TG Landshut verteidigen wollen. Die Landshuterinnen konnten sich trotz zum Teil ansprechender Leistungen bisher noch nicht wirklich mit Punkten belohnen. Nur ein Remis aus sieben Partien bedeutet zur Zeit Platz acht und den wohl sicheren Gang in die Abstiegsrunde. Wie gefährlich der taktisch versierte Mitaufsteiger sein kann dürften die Schwabmünchnerinnen allerdings noch gut in Erinnerung haben, denn beim 27:25 Heimsieg zum Saisonauftakt Mitte September stand die Partie bis in die Schlussminute auf Messers Schneide.

Nach den zwei ganz wichtigen Erfolgserlebnissen in den Duellen mit dem HT München und dem TSV Haunstetten II gilt es für die Gelb-Blauen jetzt, die Welle in Richtung Meisterrunde weiter zu reiten. Mit Lea Lammich, Celine Würdinger und Lele Michael mussten gleich drei Spielerinnen nach Blessuren aus dem letzten Spiel in den Trainingseinheiten pausieren, sollten aber in Landshut hoffentlich auflaufen können. „Wir haben uns mit viel Leidenschaft und starken Defensivleistungen zuletzt die Punkte geholt und genau diese Voraussetzungen sind auch jetzt wieder entscheiden.“, gibt Co-Trainerin Claudia Weiher die Linie für das Gastspiel in Niederbayern vor.