Die Regionalliga-Damen gewinnen mit 25:17 gegen die HaSpo Bayreuth.
Ein Torfeuerwerk war es nicht, was sich den mitgereisten Schwabmünchner Zuschauern am vergangenen Samstagabend in Bayreuth bot. Die Damen gingen zu Spielbeginn sofort mit 3:0 in Führung und bauten diesen Vorsprung im Verlauf des Spiels weiter aus. Bis zur Halbzeit gelang es den Bayreutherinnen, die sich mit der offensiven, gelb-blauen Abwehr schwer taten, nur fünf Mal, den Ball vom Positionsspiel aus im Schwabmünchner Tor unterzubringen. Zwei verwandelte 7m-Strafwürfe erhöhten das Halbzeitergebnis auf 7:14 aus Bayreuther Sicht. Obwohl nur 7 Tore zu bekommen für die gute Abwehr- und Torhüterinnenleistung der Gelb-Blauen sprach, wurden „nur“ 14 geworfene Tore im Angriff zurecht als etwas ernüchternd deklariert und man wollte die Torausbeute in der zweiten Halbzeit nach oben schrauben.
Zwar konnte die Haspo Bayreuth den Gästen von der Singold (die zeitweise sogar mit 12 Toren davongeeilt waren) zu keinem Zeitpunkt richtig gefährlich werden, dennoch verloren die Schwabmünchnerinnen gegen Ende des Spiels etwas den Zugriff. Sie ließen der Heimmannschaft zu viel Freiraum, wodurch diese noch einmal zum Endstand von 17:25 verkürzen konnte.
Insgesamt können Trainer und Spielerinnen aber mit der Leistung zufrieden sein. Im Vergleich zum Spiel gegen Bayern München war eine deutliche Steigerung zu erkennen und nach 4 Spielen steht die Mannschaft nun mit 8:0 Punkten als einziges Team der Liga noch verlustpunktfrei da. Schwabmünchen besetzt somit aktuell zweiten Tabellenplatz. Klar ist jedoch, dass in den nächsten Wochen die Gegnerinnen potenziell nur stärker werden und es deswegen gilt sowohl im Training als auch im Spiel noch eine Schippe drauf zu legen. Trotzdem ist die Mannschaft guter Dinge und freut sich schon auf die nächste Herausforderung in Mintraching/ Neutraubling am kommenden Wochenende.
Es spielten:
Bloch, Globisch (beide Tor); Bartosch (5/1), Gossner (4), Franz (3), Girstenbrei (3), Rabus (3), Mehr (2), Rheindt (2), Scheraus (1), Becirhodzic, Haslauer, Michael E., Michael L., Schanda.

