F1/M3: 7-Meter-Turnier mit Präzision, Nervenstärke und vielen guten Ausreden

Zwischen den Jahren, wenn sportliche Vorsätze kurz pausieren und die Weihnachtspfunde noch nicht ganz verarbeitet sind, stand in Schwabmünchen wieder ein fester Termin im Handballkalender an: das traditionelle 7-Meter-Turnier.

Mit 26 Teams war die Halle bestens gefüllt, und am Siebenmeterpunkt trafen sich Erfahrung, Ehrgeiz und erstaunliche Treffsicherheit. Das Teilnehmerfeld reichte von ambitioniert bis „wir schauen mal, was passiert“, doch eines einte alle Mannschaften: Jeder Siebenmeter war natürlich vorher absolut sicher – zumindest theoretisch.

Turniersieg für „TSV drüber statt drin“

Den Turniersieg sicherte sich verdient das Team „TSV drüber statt drin“. Der Mannschaftsname erwies sich dabei eher als Ironie denn als Programm.
Mit Sally, Juli, Caro, Lele, Kim und Janine, allesamt aus der 1. Frauenmannschaft des TSV SMÜ, zeigte das Team beeindruckende Ruhe und Präzision vom Punkt. Die Würfe waren kontrolliert, die Nerven stabil und die Torhüter meist chancenlos. Am Ende stand ein souveräner Turniersieg, der keinerlei Fragen offenließ.

Überraschend stark: „Alt trifft Jung“

Für die Überraschung des Tages sorgte das Team „Alt trifft Jung“ mit Schumi, Lukas, Jeremia, Rene, Philipp und Thorsten. Eine Mannschaft, die auf dem Papier eine interessante Mischung aus Erfahrung, jugendlichem Elan und wertvoller Routine darstellte.
Auf dem Feld funktionierte diese Mischung hervorragend: Mit Übersicht, einem sicheren Wurfarm und gelegentlichen Hinweisen auf frühere Glanzzeiten spielte sich das Team bis auf einen starken zweiten Platz vor.

Ein Turnier mit Tradition

Das 7-Meter-Turnier 2025 bot alles, was diese Veranstaltung seit Jahren auszeichnet: viele enge Entscheidungen, noch mehr Diskussionen über Torwartbewegungen und eine beachtliche Anzahl an Erklärungen, warum ein Wurf „normalerweise immer drin“ ist.

Am Ende stand ein rundum gelungenes Turnier, das sportlichen Ehrgeiz mit viel Humor verband und zeigte, dass Handball in Schwabmünchen auch zwischen den Jahren seinen festen Platz hat.