wC1+2: Doppelter Spitzenreiter

Am vergangenen Wochenende waren beide wC-Teams des TSV erfolgreich: Die wC1 gewann ihr Heimspiel gegen die SG Helmbrechts/Münchberg, während die wC2 trotz schmalem Kader auswärts in Wertingen einen deutlichen Sieg einfuhr.

Da das Trainergespann Daschner/Girstenbrei am Sonntag aus privaten Gründen verhindert war, machte sich die wC2 – nach krankheits- und Skilagerbedingten Ausfällen verstärkt durch Nayla und Luisa aus der wD – gemeinsam mit Spielermama Sabine Kary auf den Weg nach Wertingen. Bereits vor Weihnachten hatte diese Konstellation gut funktioniert, und auch an diesem Wochenende präsentierte sich die Mannschaft erneut in starker Form. Mit einem klaren 45:13-Erfolg (23:6) ließ man dem Gegner keine Chance. Die in dieser Saison zur überzeugenden Allrounderin gewordene Svenja setzte sich im Rückraum, am Kreis und vom 7-Meter Strich mit insgesamt 11 „Buden“ durch und sammelte außerdem bei der C1 auf Außen weitere Spielminuten. Mit nun 17:1 Punkten bleibt das Team weiterhin an der Spitze der Bezirksliga West 2 und schiebt sich vor das Zweitteam der JSG Friedberg-Kissing.

Es spielten: Breitkopf (Tor); Allmacher (11/1), Groner (8), Heuchele (8), Kary C. (6), Koller (6), Vogt (5), Schiffers (1), Resch.

 

Ähnlich deutlich verlief auch die Partie der wC1 am Samstag. Im Hinspiel hatten sich die TSV-Mädels der SG Helmbrechts/Münchberg noch knapp mit 21:24 geschlagen geben müssen. Im zweiten Saisonspiel, auswärts und ohne Harz, hatte man sich damals schwergetan. Durch die Einteilung der Münchner Mannschaften in die Südstaffel der Oberliga und aller übrigen Teams in die Nordstaffel ergeben sich für die Mädels der zweithöchsten bayerischen Liga teils sehr weite Auswärtsfahrten.

Diesmal jedoch hatte die SG Helmbrechts/Münchberg nach über drei Stunden Anreise das Nachsehen und fand nur schwer ins Spiel. Nach einer feurigen Kabinenansprache von Coach Daschner starteten die Gelb-Blauen wie der sprichwörtliche Korken aus der Flasche und zogen schnell auf 6:1 davon. Zwar konnten die Gäste nochmals auf 6:3 verkürzen, doch die an diesem Tag nicht zu stoppende „Leni-Leni“-Doppelachse im Rückraum, ergänzt durch Jessi auf der Mitte, stellte den alten Abstand rasch wieder her. In der 22. Minute betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore, der bis zur Halbzeit verteidigt wurde. Beim Stand von 15:5 zur Pause war der weitere Spielverlauf bereits vorgezeichnet.

In der zweiten Hälfte leisteten sich die Schwabmünchnerinnen zwar mehrere freie Fehlwürfe in Serie, doch insbesondere die glänzend aufgelegte Leni Hög war an diesem Tag nicht zu bremsen und erzielte im Alleingang fünf Treffer in Folge. Die über die gesamte Partie sehr stabile Abwehrarbeit rund um die Abwehrchefinnen Lotta und Greta tat ihr Übriges, und Torhüterin Sophia Breitkopf parierte in Phasen kurzer Unaufmerksamkeit ihrer Vorderleute mehrere Würfe souverän. Da zudem Günzburg und Burlafingen – die beiden weiteren Teams der Spitzengruppe – an diesem Samstag überraschend ihre Spiele verloren, schieben sich die Schwabmünchnerinnen nun mit einem Punkt Vorsprung ebenfalls an die Tabellenspitze.

Es spielten: Breitkopf, Herzog (beide Tor); Kotschmar (9/1), Hög (8/1), Graf (4), Groner (3/1), Weichel (3), Dormeier (2), Allmacher (1), Kary C. (1), Müller (1), Münch (1), Daschner.