M1: Den Sieg geschnappt

Die Schwabmünchner Erste feiert einen erfolgreichen Auftakt in die „Derby-Wochen“. Denkbar knapp setzte man sich in der heimischen Hans-Nebauer-Sporthalle gegen den räumlichen, aber auch tabellarischen Nachbarn aus Königsbrunn mit 29:28 durch.

Mit etwas reduziertem Kader – neben den Rückraumspielern Schikor, Scholz, Baur und Diepold fehlte auch noch Schüller am Kreis – aber auch mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen, das man sich durch gute Trainingswochen und einem überzeugenden Sieg gegen Günzburg II eine Woche zuvor erarbeitet hatte, startete man auch wieder spielerisch gut in das Spiel. Allerdings hatte der gut aufgelegte Keeper Colin Schafai etwas dagegen, dass sich Schwabmünchen entscheidend absetzen konnte: Reihenweise verpassten die Schützlinge von Marius Astalosch beste Torchancen. Am Anfang war es nur Felix Hänsel, der einen absoluten Sahnetag erwischte und am Ende 8 Tore beisteuern konnte, der einen Weg ins gegnerische Tor fand. Da aber auch die Schwabmünchner Abwehrreihe in der ersten Halbzeit nicht viel zuließ, entwickelte sich ein relativ torarmes Spiel mit leichten Vorteilen auf Schwabmünchner Seite. Nach einem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprung hatte Königsbrunn kurz vor der Pause sogar noch die Chance in Führung zu gehen, doch Leo Reichenberger klaute den Ball in der Abwehr und sorgte kurz vor dem Halbzeitpfiff für die Schwabmünchner 12:11-Führung.

Den Schwung nahm man in die zweite Halbzeit mit und konnte sich gleich wieder absetzen. Beim 20:15 waren es sogar einmal 5 Tore, bevor sich die nie aufsteckenden Königsbrunner wieder Tor um Tor zurückkämpften. In der Crunchtime war es dann erneut Captain Leo Reichenberger, der seine eigenen Worte vor dem Spiel beherzigte, dass „einem nichts geschenkt wird und man sich den Sieg nehmen muss“, und 50 Sekunden vor Schluss den Führungstreffer zum 29:28 warf.
Königsbrunn erspielte sich im letzten Angriff noch eine gute Chance von Rechtsaußen, doch wie sehr häufig in der zweiten Halbzeit war bei Niklas Seidler im Tor der Schwabmünchner Endstation und der knappe Sieg wurde noch gebührend gefeiert.

Es spielten:

Hübenthal (TW), Seidler (TW), Stuhler (6), Labermeier (4), Hänsel (8), Wölke (1), Matthesius, Ritschel (1), Kell (2), Mayer Florian, Mayer Simon (2), Reichenberger (5).