Vom 10. bis zum 12. April verwandelte der LEW Jugendcup die Sporthallen in Schwabmünchen für ein weiteres Wochenende in ein Handball-Mekka.
Drei Tage lang boten hunderte Nachwuchstalente der E-, D- und C-Jugend hochklassigen Sport, während der Samstag mit strahlendem Kaiserwetter für die perfekte Kulisse sorgte. Doch der Erfolg des Turniers basierte nicht nur auf sportlichen Glanzleistungen, sondern vor allem auf dem unermüdlichen Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher.
Insgesamt blickt das Turnier auf eine beeindruckende Bilanz zurück: In weit über 300 Partien kämpften die Teams um die begehrten Trophäen. Dabei zeigten sich die Nachwuchsschützen in Torlaune – insgesamt zappelte der Ball tausendfach im Netz.
Den sportlichen Auftakt machten die Jüngsten. In der E-Jugend traten 11 Teams gegeneinander an. In 36 packenden Spielen fielen stolze 431 Tore. Am Ende setzte sich die MTG Wangen durch und durfte den Turniersieg bejubeln.
Besonders groß war der Andrang in der D-Jugend, wo insgesamt 32 Mannschaften (12 weibliche, 20 männliche) antraten. Nach 1.538 geworfenen Toren standen die Sieger fest: Bei der weiblichen D-Jugend triumphierte der FC Bayern München, während bei den Jungen die JSG Fürther Land den Pokal mit nach Hause nahm.
Das Herzstück des Wochenendes bildete die C-Jugend mit insgesamt 35 Teams (16 weibliche, 19 männliche). In einem regelrechten Marathon von 103 Spielen wurde den Zuschauern alles abverlangt. Unglaubliche 1.918 Tore wurden in dieser Altersklasse erzielt. Die Goldmedaille sicherten sich bei den Mädchen die HSG Bargau/Bettrungen und bei den Jungen der TSV 2000 Rothenburg.
Kulinarische Versorgung dank ehrenamtlicher Power
Ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre ein Event dieser Größenordnung nicht denkbar gewesen. Ob als Zeitnehmer, Schiedsrichter oder in der Organisation – das Ehrenamt war das Herzstück des Wochenendes. Besonders am Verpflegungsstand herrschte Hochbetrieb: Die Helfer versorgten Spieler und Zuschauer mit frisch gebackenen Waffeln, herzhaften Steaksemmeln und einer riesigen Auswahl an selbstgemachten Kuchen. Der Duft vom Grill und aus der Waffelbäckerei gehörte ebenso zum Turnierfeeling wie der Jubel von den Rängen.
Mit dem Abpfiff am Sonntagabend ging ein Turnier zu Ende, das nicht nur durch sportliche Höchstleistungen, sondern auch durch perfekte Organisation und beste Stimmung glänzte. Der LEW Jugendcup hat einmal mehr bewiesen, wie lebendig der regionale Jugendhandball ist – dank der Talente auf dem Feld und der Gemeinschaft am Spielfeldrand.

