Was für eine Saison! Die D1-Mädchen blicken auf Monate zurück, die alles geboten haben: überzeugende Siege, schmerzhafte Niederlagen, große Emotionen – und am Ende einen Erfolg, auf den das ganze Team stolz sein kann: Vizemeister der Bezirksoberliga.
Die Saison startete vielversprechend. In der Qualifikationsrunde spazierte die Mannschaft förmlich durch die Spiele und sicherte sich ohne eine einzige Niederlage das Ticket für die BOL. Danach wurde jedoch schnell klar: Die Bezirksoberliga ist kein Selbstläufer. Besonders die Teams aus Günzburg und Niederraunau stellten die D1 vor größere Herausforderungen als gedacht. Es folgten Niederlagen, die zunächst weh taten. Doch anstatt den Kopf hängen zu lassen, rückten die Mädchen noch enger zusammen. Mit hoher Trainingsbeteiligung, Zuverlässigkeit und einer Extraportion Motivation kämpften sie sich zurück in die Erfolgsspur. Am Ende standen nur drei Niederlagen in der gesamten Saison zu Buche. Lediglich Günzburg musste man schließlich in der Tabelle den Vortritt lassen – obwohl von drei direkten Duellen nur eines verloren ging. Die Vizemeisterschaft ist damit mehr als nur ein Tabellenplatz: Sie ist der verdiente Lohn für Durchhaltevermögen, Teamgeist und einer starken Entwicklung über die gesamte Saison hinweg.
Mini-WM: Durchstarten und Durchhalten
Ein echtes Highlight der Saison war auch die Mini‑WM, bei der die D1 gemeinsam mit Teilen der D2 unter der Flagge von Südkorea antraten. Mit großem Einsatz und viel Spielfreude überstand das Team die ersten beiden Runden ungeschlagen. Erst in der Finalrunde machten die Gegner den Mädchen das Leben etwas schwerer, sodass am Ende Platz 7 erreicht wurde.
Ein riesiges Dankeschön geht hierbei an die „Fan-Wand“: Zahlreiche Eltern waren mitgereist und verwandelten die Tribüne mit Flaggen und vollem Einsatz in eine südkoreanische Fanzone.
Saisonfinale mit Kampfgeist
Zum Abschluss der Saison stand Ende Februar noch der Powergirlz‑Cup in Günzburg auf dem Programm. Urlaubsbedingt musste die D1 mit deutlich dezimiertem Kader antreten. Die ungewohnte Aufstellung machte sich in den ersten beiden Spielen bemerkbar, die jeweils verloren gingen. Doch auch hier bewies das Team Nerven: Die letzten beiden Spiele des Turniers wurden gewonnen, sodass die Mädchen den Tag mit einem versöhnlichen 5. Platz beendeten.
Ein starkes Team braucht starke Köpfe
Ein Erfolg wie dieser ist kein Zufallsprodukt. Ein riesiger Dank gebührt dem Trainerteam, das mit unermüdlichem Einsatz, Geduld und viel Herzblut Woche für Woche in der Halle stand. Ihr habt den Mädels nicht nur Handball beigebracht, sondern ihnen vermittelt, was es heißt, füreinander einzustehen – auch wenn es mal „holperig“ läuft. Ohne eure unzähligen Stunden in der Halle und am Spielfeldrand wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen. Danke für euer Engagement und eure Leidenschaft für unseren Sport!

