Die zweite Damenmannschaft des TSV Schwabmünchen musste sich am vergangenen Samstag in heimischer Halle dem TV Gundelfingen mit 26:36 geschlagen geben. Trotz einer kämpferischen Leistung und einer zwischenzeitlichen Aufholjagd gelang es den Schwabmünchnerinnen nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.
Die Partie begann vielversprechend: Die Gastgeberinnen erspielten sich im Angriff schöne Chancen, die sie konsequent nutzten, und auch Torhüterin Cindy Krappig erwischte einen guten Tag. Dennoch konnten sich die Gäste aus Gundelfingen rasch absetzen, worauf das Schwabmünchner Trainerteam mit einer Auszeit reagierte. Danach fanden die Frauen II besser ins Spiel und kämpften sich bis auf 8:9 heran. In den Minuten vor der Pause nutzte Gundelfingen seine Chancen jedoch kaltschnäuziger und baute den Vorsprung bis zum Pausenpfiff auf 10:15 aus.
Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start und vergrößerten den Abstand weiter. Die Schwabmünchnerinnen hatten in dieser Phase Schwierigkeiten, dem Angriff des TV Gundelfingen etwas entgegenzusetzen, zudem erschwerten zwei Zeitstrafen den Spielfluss. Dennoch bewies die Mannschaft Ehrgeiz und gab zu keinem Zeitpunkt auf.
Besonders in der Schlussviertelstunde zeigten die TSV-Damen, dass sie sich nicht kampflos geschlagen geben wollten. Mit mehreren Treffern in Folge verkürzten sie den Rückstand zwischenzeitlich auf sechs Tore zum 20:26. Gundelfingen ließ sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen und fand immer wieder die passende Antwort. In den letzten Spielminuten konnten die Gäste ihren Vorsprung schließlich weiter ausbauen und sicherten sich am Ende einen verdienten 26:36-Sieg.
Auch wenn das Ergebnis deutlich ausfiel, zeigten die Schwabmünchenerinnen über weite Strecken großen Kampfgeist. Nun gilt es, die Fehler zu analysieren und im nächsten Spiel wieder voll anzugreifen. Bereits am kommenden Wochenende, am Samstag, den 07.11., um 16:00 Uhr, geht es in heimischer Halle gegen die TSG Augsburg weiter.
Für Schwabmünchen spielten: Cindy Krappig, Jule Kunstmann (beide Tor), Lisa Hinkofer (2/2), Sarah Huber, Fiona Schmid (2), Mersina Fendt (6/1), Anna Franz, Annika Wagner (2), Mona Schlicker (1), Julia Maier (5), Klara Kienle (1), Johanna Roth (5), Selina Hofmann (1), Pauline Barthel (1).

